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Unsere Videos zur psychischen Belastung

Hier finden Sie unsere 25 Jahre Erfahrung in 2-Minuten-Videos und Antworten auf viele Fragen rund um psychische Belastung am Arbeitsplatz: Playlist zur Psychischen Belastung.

 

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Video des österreichischen Sozialministeriums

In diesem Video des Österreichischen Sozialministeriums von Oktober 2015 sehen Sie einen kurzen Ausschnitt zur Anwendung von ABS Gruppe im Rahmen der psychischen Gefährdungsbeurteilung.

 

Es handelt sich um ein Kurz-Video zum Thema "Stress am Arbeitsplatz managen - fünf Schritte zur erfolgreichen Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen im Rahmen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetztes (ASchG)".

(c) Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Betriebsbeispiel Dachdeckerei Linhart GmbH, 25 Personen

Bei der Dachdeckerei Linhart wurden ABS-Gruppen für die Bereiche Büro und Bau (Führungskräfte und Mitarbeiter/innen) durchgeführt. In kurzer Zeit ist es gelungen, wesentliche Belastungsbereiche festzustellen und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen festzulegen.

Ca. ein Monat nach Durchführung des Projektes wurden beteiligte Personen um ihre Meinung zum Projekt gebeten:

 

Herr Linhart, Geschäftsführer: "Ich war grundsätzlich der Meinung, dass der Faktor Mensch das Wesentliche ist mit dem wir in Punkto Arbeitssicherheit noch etwas verbessern können. Natürlich gibt es immer wieder Reibungsflächen in einem Unternehmen, durch Workshops können diese wieder etwas planiert werden und Spannungen können abgebaut werden. Eine gute Struktur und Moderation ist entscheidend für den Erfolg so eines Projektes. Die interne Kommunikation wird jetzt auch ernster genommen."

 

Frau Linhart, Geschäftsführerin: "Ein großes Problem war die Kommunikation über die anfallenden Arbeiten des Tages, diese Kommunikation untereinander war oft nicht so wirklich da. Jetzt treffen wir uns für 5 Minuten beim Stehtisch und besprechen das Wichtigste, das funktioniert sehr gut. Mitarbeiter bringen wichtigen Input ein, da sie alles mit anderen Augen sehen. Miteinander reden ist sehr wichtig. Es wurde auch zum ersten Mal bei uns auf Führungsebene angesprochen, was nicht so passt, was bisher immer irgendwie untergegangen ist."

 

Frau S.G., Büro: "Wir haben gemeinsam mit der Geschäftsleitung probiert, zu den meisten Problemen Lösungen zu finden. Konkret gibt es auf der Baustelle Ansätze zur besseren Arbeitseinteilung. Im Büro wird jetzt durch einen täglichen "Jour fix" die interne Kommunikation verbessert. Ich glaube wir haben damit ganz gute Ergebnisse bis jetzt erzielt. Mir hilft die erarbeitete Maßnahme "Prioritätensetzung" sehr in meinem Arbeitsalltag."

 

Herr R.H., Büro: "Mir persönlich hat das Projekt gebracht, dass wir eine "anruffreie Zone" eingerichtet haben, in der man jetzt ungestört arbeiten kann. Das ist besonders wichtig wenn man größere Projekte kalkuliert. Ich finde der Kollegialität hat es sehr viel gebracht. Die Bauarbeiter haben mitbekommen, dass wir im Büro sehr viel Arbeitsaufwand haben."

 


Herr R.K., Partieführer Bau: "Wir haben Vorschläge ausgearbeitet die man erfüllen kann und wir werden auch schaun´ dass wir die einhalten. Z.B. haben diejenigen Partieführer Navis bekommen, die keine Smart-Phones besitzen, um leichter zu den Baustellen zu finden. Auch Solarkühltruhen wurden beschlossen, damit im Sommer die Getränke kühler bleiben. Eine Werkzeugtasche statt Kübeln wurde auch beschlossen." 


Herr M.K., Partieführer Bau: "Es kommt jetzt ein Bildschirm in die Werkstatt, damit wir sehen, was am nächsten Tag zu tun ist, wer wo eingeteilt ist, usw. Das kann sich zwar immer ändern, es hilft einem aber sich auf den nächsten Tag vorzubereiten und man verliert dadurch weniger Zeit. Es wurden viele verschiedene Themen besprochen, es war insgesamt sehr informativ." 
 

 

Herr W.S., Partieführer Bau: "Ich bin der Meinung, je mehr Personen sich zusammensetzen, desto mehr kann man erreichen. Ein Navi ist bestimmt wichtig für diejenigen die sich in Wien nicht gut auskennen. Die Lösung war, dass man ein bis zwei Navis im Büro hat und der eines braucht bekommt eines. Es sind Sachen herausgekommen, wo man geglaubt hat, die passen eh`, die für manche doch nicht gepasst haben. Wenn man nicht miteinander redet, kommt man nicht weiter."

 

Herr S.P., Mitarbeiter Bau: "Man traut sich oft nicht, dem eigenen Chef direkt seine Meinung zu sagen. Bei so einem Projekt, wo eine externe Person da ist, der man das sagt, kann die das dem Chef vermitteln und dann kann was umgesetzt werden. Dann weiß auch der Chef woran er ist. Ich bin schon der Meinung, dass das wichtig ist und gemacht wird. Es ist wichtig, dass man als ein Team gestärkt wird."

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